Essen und Trinken
Wohlfühlen geht durch den Magen: Tipps für den guten Appetit
Genießen ist ein gutes Rezept
Es ist wichtig, dass es Ihnen gut geht. Essen und Trinken können dazu beitragen. Und ganz entscheidend: Essen kann gut für die Stimmung und das Lebensgefühl sein.
Am besten: Essen, was gesund ist und schmeckt
Unser Körper braucht von vielem etwas. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Es ist zum Beispiel gut, verschiedene frische Lebensmittel zu essen. Richten Sie sich dabei auch nach Ihren Vorlieben. Denn wenn Ihnen das Essen Freude macht, tut es besonders gut. Sie sollen sich wegen besonderer Symptome oder Krankheiten eine spezielle Diät einhalten? Dann geht das natürlich vor.
Achtung: Trinken ist besonders wichtig. Sie sollten im Normalfall mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken. Tipp: Wie wäre es mit einer Flasche mit Trinkmengen-Skala? Daran können Sie einfach ablesen, wieviel Sie schon getrunken haben.
Wenn der Geschmack sich ändert oder der Appetit verloren geht
Die Alzheimer-Krankheit kann den Geschmackssinn verändern. Dann isst man oft lieber süße oder gut gewürzte Speisen. Passen Sie sich an, indem Sie zum Beispiel Speisen stärker würzen (lassen). So können Sie Ihre Lust am Essen erhalten. Und noch ein Tipp: Wenn der Appetit verloren geht, kann ein Spaziergang vor dem Essen ihn anregen. Auf diese Weise tut Bewegung doppelt gut.
Gibt es eigentlich „Gehirnnahrung“?
Es ist nicht sicher, ob eine bestimmte Ernährung direkt den Verlauf der Alzheimer-Krankheit beeinflussen kann. Ausreichend zu trinken ist auf jeden Fall wichtig. Achten Sie auch darauf, dass Sie genügend Energie und reichlich Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe bekommen.
Als gut für das Gehirn gelten übrigens Lebensmittel wie Beeren, Nüsse, dunkles Blattgemüse wie Spinat, Mangold oder Grünkohl sowie Fisch.

Appetit-Anreger: Lassen Sie sich auf Ideen bringen
- Früchtemüsli mit Haferflocken oder Nüssen: Man nehme Haferflocken, Nüsse und frische Früchte mit etwas Jogurt
- Lachs: Lecker mit Dill und gedämpftem Gemüse wie Brokkoli
- Gemüsesuppe: Zum Beispiel aus Kürbis, Süßkartoffeln und Karotten, gewürzt mit frischen Kräutern, nach Belieben grober oder feiner püriert
- Hühnchen-Gemüsepfanne: Gebratene Hühnchenstücke zusammen mit Gemüse, wie Paprika oder Zucchini, dazu passt gut Reis
- Beeren-Mixgetränk („Smoothie“): Wie wäre es mit Blaubeeren und Erdbeeren, püriert mit Bananen und Jogurt?
Und noch ein Tipp: Zusammen mit Angehörigen oder Freunden macht das Kochen oft mehr Spaß!

Ganz gelassen kochen lassen
Statt selbst zu kochen, können Sie Fertiggerichte oder Tiefkühlgerichte aufwärmen. Außerdem: Gibt es in Ihrer Nähe Restaurants, Cafés oder Bistros, die „Mittagstisch“ anbieten? Dann können Sie essen gehen und das regelmäßig mit einem Spaziergang verbinden. Auch Organisationen wie Nachbarschaftshilfen bieten oft Frühstück oder Mittagessen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt. Tipp: Besonders schön ist es, sich zum Essen zu verabreden.
Eine weitere Idee: Bestellen Sie „Essen auf Rädern“ – Lieferdienste, zum Beipiel von Caritas oder den Johannitern, bringen Ihnen dann Ihr Essen nach Hause.
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